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Explora III: Zu Besuch an Bord im Heimathafen Hamburg Wal-Silhouette als Trenner für Expeditionsreisen

Explora III: Zu Besuch an Bord im Heimathafen Hamburg

Hotelgefühl und Kreuzfahrterlebnis schließen sich hier nicht aus. Sie gehören zusammen. Und vielleicht trifft der eigene Satz von Explora Journeys deshalb ziemlich genau den Kern: "Vielleicht ist das beste Hotel gar kein Hotel."

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Unser persönlicher Eindruck vom neuesten Schiff von Explora Journeys


Vielleicht ist das beste Hotel gar kein Hotel.“ Mit diesem Gedanken wirbt die Reederei Explora Journeys für ihre Reisen. Nach unserem Besuch an Bord der EXPLORA III in Hamburg müssen wir sagen: Dieser Satz trifft es erstaunlich gut.


Schon beim Betreten wird klar, warum die Reederei ihre Schiffe als „Ultra Elegant Floating Hotels“ bezeichnet: Hier trifft modernes Design auf die Atmosphäre eines exklusiven Boutique-Resorts. Das vertraute Gefühl eines Luxushotels verbindet sich ganz selbstverständlich mit der Freiheit, jeden Morgen an einem neuen Ort aufzuwachen.


Was sofort auffällt, ist die Liebe zum Detail. In der Main Lobby mit ihrer eindrucksvollen Bar und den großen Leuchten ebenso wie in den ruhigeren Winkeln des Schiffes. Überall entdeckt man hochwertige Möbel italienischer Designer, Kunst, echte Pflanzen und aufeinander abgestimmte Dekorelemente.

Gleichzeitig besitzt jeder Bereich seinen eigenen Charakter: Restaurants und Lounges unterscheiden sich spürbar in Farben und Materialien, bleiben durch die gemeinsame Designsprache aber harmonisch miteinander verbunden. Sogar die Outdoor-Möbel fügen sich nahtlos ein. Das Ergebnis ist eine Gestaltung, die nicht nur stilvoll aussieht, sondern auch im Alltag erstaunlich durchdacht und funktional ist.


Für uns macht genau diese Balance die EXPLORA III so spannend. Insbesondere für Reisende, die bisher vor allem hochwertige Landresorts schätzten und sich auf einem klassischen Kreuzfahrtschiff nie ganz zu Hause gefühlt haben, könnte dieser Ansatz eine interessante Alternative sein.

Explora III: Zu Besuch an Bord im Heimathafen Hamburg – Reiseimpression

Ein Schiff, auf dem man sich verlieren darf


Schon beim Rundgang fällt auf, wie hervorragend die EXPLORA III ihre Gäste verteilt. Es gibt verschiedene Pools, Bars und Lounges, Daybeds am Bug, am Heck und entlang der Seiten. Dazu kommen zahlreiche kleine Sitzbereiche, die nicht sofort ins Auge fallen.


Genau das hat uns besonders gut gefallen. Man muss nicht den einen großen Poolbereich aufsuchen, an dem sich alle Gäste versammeln. Stattdessen findet jeder seinen eigenen Lieblingsplatz. Wer Ruhe sucht, zieht sich zurück. Wer Gesellschaft möchte, findet ebenso den passenden Bereich.


Das Schiff ist stellenweise bewusst etwas verwinkelt. Für uns ist das kein Nachteil, im Gegenteil. Beim Rundgang entdeckt man immer wieder neue Ecken und hat das Gefühl, dass es an Bord auch nach mehreren Tagen noch etwas zu entdecken gibt.


Auch die Außenbereiche sind sehr gelungen. Der Infinity Pool am Heck öffnet den Blick direkt aufs Meer. Viel näher kann man dem Wasser kaum sein. Gleichzeitig liegen Restaurants, Bars und weitere Aufenthaltsbereiche angenehm nah beieinander. Vom Pool zum Essen, vom Essen nach draußen oder einfach mit einem Getränk an einen ruhigen Platz am Wasser: Alles ist unkompliziert und genau diese Mischung aus Privatsphäre und Möglichkeiten zieht sich durch das gesamte Schiff.



Infinity Pool am Heck der Explora III  Astern Pooldeck Daybeds am Infinity Pool der Explora III  Pool an Deck der Exolora III



Kulinarik: Von Fine Dining bis zum Mittagessen mit Meerblick

Auch kulinarisch verfolgt Explora Journeys einen eigenen Ansatz. An Bord gibt es mehrere Restaurants und unterschiedliche Möglichkeiten zu essen, ohne dass sich vieles nach klassischer Kreuzfahrt anfühlt.

Wir haben zum Mittagessen den Emporium Marketplace besucht. Statt großer Buffetschalen wird vieles frisch angerichtet oder live zubereitet. Von Sushi über hausgemachte Pasta bis hin zu Fisch, Fleisch oder Burger: Man kann sich genau das aussuchen, worauf man gerade Lust hat. Besonders schön fanden wir die Möglichkeit, draußen mit direktem Blick auf das Wasser zu essen.

Wer es anspruchsvoller mag, findet mit Anthology ein Fine-Dining-Restaurant, das sich deutlich vom übrigen gastronomischen Angebot abhebt. Das Restaurant ist nicht im regulären kulinarischen Angebot inkludiert und bietet ein zusätzlich buchbares Menü für besondere Abende. Das Konzept wechselt und setzt auf renommierte Gastköche sowie unterschiedliche kulinarische Einflüsse. Für uns kommt das Erlebnis durchaus in die Nähe eines Sternerestaurants. Michelin-Sterne gibt es auf Kreuzfahrtschiffen natürlich nicht, die Ambition ist aber deutlich spürbar.


Daneben bieten Sakura, Marble & Co. Grill, Med Yacht Club und Fil Rouge jeweils einen ganz eigenen kulinarischen Charakter.


Das gastronomische Angebot ist Teil des Inclusive-Konzepts und wird durch eine große Auswahl an Weinen und Getränken ergänzt. Spezialitätenrestaurants können bereits vor der Reise reserviert werden. Wer lieber spontan entscheidet, kann sich je nach Verfügbarkeit auch an Bord noch für ein Restaurant entscheiden. Für Alleinreisende und Paare findet sich hier auch spontan immer ein Platz. Genau diese Flexibilität passt für uns sehr gut zum Gesamtkonzept der EXPLORA III: Man muss sich an Bord nicht nach einem festen Rhythmus richten, sondern kann den Tag so gestalten, wie es gerade passt.



Sakura Restaurant an Bord der Explora III  Marble Grill Restaurant an Bord der Explora III  Emporium Marketplace Außenbereich Restaurant an Bord der Explora III 



Ein Konzept, das vieles selbstverständlich macht


Was uns während des gesamten Besuchs aufgefallen ist, ist die Selbstverständlichkeit, mit der viele Dinge ineinandergreifen.

Zum Inclusive-Konzept gehört auch, dass zahlreiche Leistungen bereits Teil des Aufenthalts sind. Man muss sich weniger Gedanken darüber machen, was an Bord zusätzlich berechnet wird, und kann den Tag entsprechend frei gestalten.

Über die App lassen sich Restaurants, Landausflüge und Wellnessangebote organisieren. Gleichzeitig gibt es an verschiedenen Stellen an Bord kleine Servicebereiche, an denen man sich persönlich beraten lassen kann. Ob es um das nächste Restaurant, einen Ausflug oder die nächste Reise geht: Das Ganze wirkt nicht wie ein klassischer großer Serviceschalter, sondern fügt sich unaufdringlich in die Gestaltung des Schiffes ein. Vieles lässt sich vorab planen, aber genauso gut erst an Bord entscheiden.




Wellness und Fitness: Mehr als ein klassisches Spa


Der Ocean-Wellness-Bereich hat uns ebenfalls überzeugt. Auf der EXPLORA III wurden Spa und Fitness bewusst zusammengeführt. Das klingt zunächst nach einer organisatorischen Entscheidung, ergibt an Bord aber tatsächlich Sinn: Bewegung, Regeneration und Entspannung liegen unmittelbar beieinander. Das Spa erinnert viel eher an ein hochwertiges Wellnesshotel als an einen klassischen Kreuzfahrt-Spa.

Es gibt unter anderem eine Dampfsauna, eine Sauna und einen Innenpool mit Gegenstrom- und Sprudelfunktion.

Besonders interessant fanden wir den Sava Sound Pod, den es exklusiv auf der EXPLORA III gibt. Dabei liegt man in einem speziell gestalteten Sessel und erlebt eine Kombination aus Klang und sanften Vibrationen. Das Konzept soll mit speziell abgestimmten Frequenzen Entspannung, Regeneration und mentale Ruhe unterstützen.




Sava Sound Pod Wellnessbereich Explora III  Anwendungsraum Wellnessbereich Explora III  Sauna Wellnessbereich Explora III



Auch das Design des Fitnessbereichs passt konsequent zum Gesamtkonzept. Statt des üblichen Fitnessstudio-Looks ist vieles in warmen Beige- und Sandtönen gehalten. Selbst die Technogym-Geräte und Gewichte fügen sich in die Gestaltung ein. 


Ergänzt wird das Angebot durch Reformer Pilates, einen privaten Trainingsbereich und Fitnessmöglichkeiten unter freiem Himmel. Auf dem Sportbereich an Deck können Gäste unter anderem Padel, Pickleball und Basketball spielen.



     Technogym Geräte an Deck unter freiem Himmel Explora III  Fitness Center Explora III Technogym Geräte  Sportbereich Explora III Padel Basketball Pickleball 




Eine kleine Flaniermeile auf See

Ein weiterer Bereich, den man auf einem Kreuzfahrtschiff nicht unbedingt erwarten würde, ist die Shopping Experience.


Die Geschäfte sind nicht einfach irgendwo auf einem Deck aneinandergereiht. Vielmehr entsteht fast das Gefühl einer kleinen Flaniermeile, wie man sie aus italienischen oder spanischen Urlaubsorten kennt.


Auf der EXPLORA III sind unter anderem ein eigener Rolex, Cartier und Chopard Store vertreten. Chopard feiert hier sogar seinen Einzug in die Flotte, während Rolex und Cartier bereits zum Konzept von Explora Journeys gehören. 


Beim Rundgang entsteht dadurch fast das Gefühl, durch eine kleine italienische oder mediterrane Flaniermeile zu schlendern.

Auch ein eigener Bereich für Weinverkostungen gehört dazu. Und damit wird wieder deutlich, was Explora Journeys eigentlich erreichen möchte: Viele Dinge, die man sonst mit einem hochwertigen Aufenthalt an Land verbindet, sollen auch auf See selbstverständlich möglich sein.



Bordeigener Rolex Store an Bord der Explora III  Bordeigener Chopard Store an Bord der Explora III  Schaufenster Chopard Uhren an Bord der Explora III



Wie wohnt man auf der EXPLORA III?

Bei unserem Besuch konnten wir uns drei sehr unterschiedliche Kategorien ansehen: die Ocean Terrace Suite, ein Premier Penthouse und die Owner’s Residence.


Bereits die Ocean Terrace Suite zeigt, wohin die Reise bei Explora geht. Mit rund 35 m² inklusive Terrasse ist sie großzügig geschnitten und wirkt vor allem sehr wohnlich. Viel Platz, hochwertige Materialien und ein eigener Außenbereich vermitteln eher das Gefühl eines modernen Hotelzimmers als das einer klassischen Kreuzfahrtsuite.


Das Premier Penthouse bietet mit rund 53 m² inklusive Terrasse noch einmal deutlich mehr Raum. Die Gestaltung bleibt dabei elegant und zurückhaltend.


Und dann gibt es die Owner’s Residence. Mit rund 280 m² inklusive Außenbereich spielt sie natürlich in einer völlig anderen Liga. Viel Platz, helle Lounge-Möbel und ein großzügiger privater Außenbereich mit eigenem Whirlpool am Heck machen diese Suite zu einem echten Highlight. Das ist dann tatsächlich noch einmal die Kirsche auf der Sahnetorte.

Interessant fanden wir vor allem, dass trotz der unterschiedlichen Größen und Kategorien alle Suiten dieselbe gestalterische Handschrift tragen.



Premier Penthouse Explora III  Bad im Premier Penthouse Explora III  Owners Residence Essbereich Explora III



Service: Aufmerksam, aber angenehm zurückhaltend

Der Service an Bord hat einen ähnlich positiven Eindruck hinterlassen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter begegnen den Gästen herzlich und aufmerksam, gleichzeitig aber sehr professionell und angenehm zurückhaltend.


Man wird wahrgenommen, freundlich begrüßt und bekommt Unterstützung, wenn man sie braucht, ohne dass der Service ständig im Mittelpunkt steht.


Auch sprachlich ist man international aufgestellt. Für uns passt das sehr gut zu dem Begriff Intuitive Hospitality, den Explora Journeys für sein Serviceverständnis verwendet. Es ist genau diese Mischung aus persönlicher Betreuung und Diskretion, die den Aufenthalt angenehm macht.

Unser Fazit Unser Fazit

Unser Fazit

Die EXPLORA III hat uns vor allem deshalb überzeugt, weil sie ihr eigenes Versprechen tatsächlich einlöst. Explora Journeys spricht vom „Ocean State of Mind“ und davon, dass vielleicht das beste Hotel gar kein Hotel ist. Nach unserem Besuch an Bord verstehen wir sehr gut, was damit gemeint ist.


Das Schiff verbindet die Atmosphäre eines modernen Luxushotels mit den Möglichkeiten einer Seereise. Ein Komfort, der kaum Wünsche offenlässt, hervorragende Kulinarik, Wellness, Fitness, Shopping und vor allem viele Orte, an denen man ganz für sich sein kann. Und am nächsten Morgen liegt das eigene „Hotel“ an einem neuen Ort.


Für uns ist die EXPLORA III deshalb eine spannende Wahl für Gäste, die hochwertige Resorts, Boutique-Hotels und individuelle Luxusreisen schätzen, ebenso wie für erfahrene Kreuzfahrer, die eine neue Form des Reisens auf See kennenlernen möchten. Hotelgefühl und Kreuzfahrterlebnis verbinden sich hier ganz selbstverständlich. Und vielleicht trifft der eigene Satz von Explora Journeys deshalb tatsächlich ziemlich genau den Kern: „Vielleicht ist das beste Hotel gar kein Hotel.“


Und die EXPLORA III ist für uns zugleich ein schönes Beispiel dafür, wie vielfältig Luxusreisen heute sein können. Von weltweiten Destinationen und außergewöhnlichen Reisekonzepten bis hin zu Routen ab und bis Hamburg gibt es immer mehr Möglichkeiten, die eigene Reise ganz nach den persönlichen Vorstellungen zu gestalten. Auch kürzere Reisen oder eine Reise allein lassen sich dabei wunderbar realisieren. Genau das macht für uns den Reiz aus: Luxusreisen müssen nicht immer gleich aussehen.

Laura & Elvir
Zu den Explora III Reisen

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